Ein paar Fakten

Wohnbaugenossen sind im Gegensatz zu kommerziellen Immobilienunternehmen private, gemeinnützige Unternehmen

Wohnbaugenossenschaften erstellen und vermieten seit mehr als 100 Jahren bezahlbaren Wohnraum für Familien, Junge und Ältere. Ausserdem erstellen sie Wohnungen für Menschen mit Handicap.

Im Kanton Zürich sind dies mehr als 270 Wohn- und Baugenossenschaften mit mehr als 60‘000 Wohnungen, die nach dem Grundsatz der Kostenmiete vermietet werden. Die Eigentümer dieser Unternehmen sind in den allermeisten Fällen die Mieter selbst sind, die somit auch Stimmrecht haben.

Unterstützt und vertreten werden diese durch den Verband der wohnbaugenossenschaften schweiz regionalverband zürich. Hier finden Sie das Portrait des Verbandes >>

70 % des Landes haben die Genossenschaften auf dem „freien Markt“ gekauft. Ausserdem haben sie immer wieder auch Land mit den Gemeinden, also mit der öffentlichen Hand getauscht oder ihr verkauft, damit dort Schulen und andere öffentliche Liegenschaften gebaut werden konnten. Hier finden Sie eine leicht verständliche Zusammenfassung der „Landstudie“ >>

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Die öffentliche Hand (z. B. die Stadt Zürich) vergibt Bauland seit 1965 fast nur noch im Baurecht. Mit diesem Baurecht sind strenge Vermietungsrichtlinien (Einkommens- und Vermögenslimiten) sowie weitere Forderungen verknüpft, die von den Genossenschaften erfüllt werden müssen und die kein kommerzielles Immobilien-Unternehmen eingehen würde – weil so keine Gewinne erzielt werden können.

Miet-Subventionen der Wohnbauförderung gibt es nur bei knapp 3 % der Genossenschaftswohnungen. Bund und Kanton kontrollieren alle zwei Jahre die Einhaltung der strengen Bedingungen >>